Sonderwerkstoffe
Blastprotect
Die Idee
Um Gebäude gegen Explosionen zu schützen, hat Herr Norbert Trickes in Zusammenarbeit mit der Frauenhofer Institut für Kurzzeitdynamik “Erst-Mach-Institut” in Efringen Kirchen einen hochenergieabsorbierenden Werkstoff - ein Polymerbetonsystem - auch Biobeton genannt - entwickelt, welcher in der Lage ist Blastwellen zu absorbieren.
Mit Hilfe von entkernten Maiskolben wurde ein Anti-Terror-Beton entwickelt. Die zerkleinerten Maisspindeln werden mit Epoxidharz, Quarzsand und einem Härter zum sogenannten Blastprotect vermischt. Wird diese Masse als äußere Schutzschicht auf Gebäude aufgetragen, kann sie bei nahegelegenen Explosionen eine Zerstörung des Bauwerks verhindern.
Prinzip und Wirkung
Hohlräume ermöglichen hohe Kompressionsarbeit.
Durch diese Materialzusammensetzung wird ein Auseinander-Brechen verhindert und die Kompressionsarbeit über sehr große Verformungsbereiche ermöglicht. Es wird eine maximale Verformungsarbeit geleistet - d.h., bei einer hohen Festigkeit erfolgt die Verformungsarbeit auf einem Hochenergieniveau.
Dadurch wird eine maximale Hochenergieabsorption erreicht.
Der Einsatz von Blastprotect ist immer kundenorientiert und maßgeschneidert, dies gilt für Bauten die erst entstehen oder für Bauten die bereits bestehen.
Aufgrund des geringen Gewichts (γ = 1,1) eignet sich Blastprotect auch zum Schutz von gefährdeten Fahrzeugen, wie z.B. Schutz gegen Minen bei Militärfahrzeugen.
Werkstoffe zur Abschirmung gegen Röntgen, Gamma und Neutronenstrahlen
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